Riesenschritt in Richtung Achtelfinale

4. November 2009 at 15:40

Armin Veh fand endlich einmal wieder die richtige Balance zwischen einer stablil auftretenden Defensive und diszipliniertem Offensivspiel. Vor dem Spiel kündigte Veh an, auf jeden Fall nicht verlieren zu wollen, ein Unentschieden würde ausreichen. Aus einer kontrollierten Defensive sollte auf Konter gespielt werden. Ich befürchtete aus dieser Einstellung heraus, dass wir uns im Hexenkessel von Istanbul verstecken würden. Doch meine Sorgen wurden nicht bewahrheitet.

Ja ist denn schon Weihnachten?

1. November 2009 at 12:29

So oder zumindest so ähnlich dürfte die Frage vieler VfL-Fans nach dem Spiel gestern gegen den FSV Mainz 05 ausgesehen haben. Unsere Wölfe verteilten mal wieder kräftig Geschenke. Und das völlig unnötig.

Das Spiel fing ungewohnt erfreulich an. Nach zwei torlosen Spielen in Folge stand es nach 20 Spielminuten durch zwei Treffer von Obafemi bereits 2:0.  Aus dem nichts kamen die Mainzer dann heran – Halbzeitstand 2:2. Hätte Martins seine 100%ige Chance beim Spielstand von 2:0 verwertet, wäre das nicht passiert. Aber nun gut, das gehört im Fußball wohl dazu. Erfreulich hingegen war, dass die Mannschaft zumindest phasenweise Siegeswillen zeigte. So gelang in der 64. Minute durch Spielmacher Zvjezdan Misimovic per Abstauber nach Kopfballvorlage von Marcel Schäfer die erneute Führung.

Ungewohntes Problem

26. Oktober 2009 at 15:48

Wir haben ein ungewohntes Problem. Nachdem unsere Abwehr nun wieder erstarkt ist, streiken auf einmal unsere Stürmer.

Grafite ist seit Wochen außer Form, seine Auftritte können teilweise schon als Arbeitsverweigerung bezeichnet werden. In den letzten Wochen spielte er so schlecht wie nie zuvor. Zu allem Überfluss holte sich unser „Spieler des Jahres“ (mittlerweile fragt man sich, wieso überhaupt) zuletzt beim 0:0 in der Champions League gegen Besiktas Istanbul eine rote Karte. Trainer Armin Veh hatte ihn für eine Woche in seine brasilianische Heimat geschickt, „damit er den Kopf frei bekommt“. Es bleibt abzuwarten, ob Grafite so seine Nerven beruhigen und wieder befreit aufspielen kann.

Wollen wir es hoffen. Denn auch Obafemi Martins, der gestern bereits in der 54. Minute ausgewechselt wurde, enttäuschte auf ganzer Linie. Man hätte ihm auch zurufen können: „Graffa, nimm die Maske ab!“

Dzeko gegen Ronaldo

19. Oktober 2009 at 19:40

Hartes Los für Bosnien-Herzegowina in der Relegation für die Weltmeistershaft 2010 in Südafrika. Nachdem man es in der Gruppe bereits mit Europameister Spanien und der Türkei zu tun bekam, folgt nun Portugal um Cristiano Ronaldo. In Hin- und Rückspiel muss sich das kleine Land um Misimovic und Dzeko, das WM-Neuling wäre, gegen die etablierte Weltklasse-Auswahl der Portugiesen durchsetzen. Wir wünschen unseren Wolfsburgern in diesen Spielen alles Gute und viel Erfolg! Die weiteren Partien sind: Frankreich – Irland, Griechenland – Ukraine und Russland – Slowenien.

Für gute Nachrichten hingegen sorgt VfL-Keeper Diego Benaglio, er verlängerte seinen Vertrag bis 2013. Nach Grafite, Dzeko, Josué, Misimovic, Madlung und Riether ist er der siebte Stammspieler, der langfristig an den VfL gebunden wurde. Als nächstes soll Nationalspieler Marcel Schäfer folgen, man verhandle bereits.

Neuzugänge ohne Durchschlagskraft?

16. Oktober 2009 at 11:32

Große Hoffnungen wurden in unsere Neuzugänge gesetzt. Doch in den letzten vier Pflichtspielen verzichtete Trainer Armin Veh in der Startelf komplett auf sie. Welche Neuen haben überhaupt noch aussichtsreiche Chancen?

Obafemi Martins: Martins ist der mit Abstand beste Neuzugang der „Wölfe“. Er traf bereits einmal mehr als sein Sturmkollege Grafite. Und das, obwohl er nicht einmal ein Drittel der Einsatzzeit des Brasilianers bekam. Veh: „Martins ist immer dicht dran, kann auch von Anfang an spielen.“ Gleichzeitig sagt er ganz richtig: „Er muss aber auch die Tore machen.“ Denn Martins traf bisher nur als Joker. Bei seinen beiden Spielen in der Startelf spielte Martins eher wenig überzeugend, bekam vom „Kicker“ die Noten 4 und 4,5. Zur Zeit hat er trotzdem die Nase deutlich vorne gegenüber Grafite, bei dem in dieser Saison seine alte Stärke zur Schwäche wurde. Nichts ist mehr da von seiner Effektivität, nur noch zwei Tore bei 19 Torschüssen kann er verbuchen. Höchste Zeit, Martins eine Chance gegen Gladbach in der Startelf zu geben.