Martins in Wolfsburg

31. Juli 2009 at 10:16

Der Topkandidat der Wölfe ist gestern in Wolfsburg eingetroffen um letzte Details zu klären und den eventuell anstehenden Medizin-Check zu absolvieren. Die Ablöse soll rund 9 Millionen Pfund betragen (10,5 Millionen Euro) und somit ist Martins der teuerste Transfer des Meisters in dieser Saison. Dennoch kann man sagen, für einen Spieler seines Kalibers auf dem überhitzten Markt sind 10 Millionen kein Wucherpreis, sondern eher noch ein „Schnäppchen“. Sympathisch macht den Nigerianer die Tatsache, dass er auf knapp die Hälfte seines bisherigen Gehalts verzichtet. In Wolfsburg soll er geschätzte 1,7 Millionen pro Jahr verdienen, läge damit gleichauf mit Josué und noch hinter den Italienern Zaccardo (!), Barzagli und Grafite. Ebenso hinter Dzeko, vorrausgesetzt er unterschreibt einen neuen Vertrag. Gut möglich, dass Martins‘ Wechsel heute Abend beim DFB-Pokalspiel gegen Wehen-Wiesbaden offiziell bestätigt und morgen, beim Stadionfest, als Neuzugang präsentiert wird.

Was soll so was?!

29. Juli 2009 at 13:03

Der eigentlich schon perfekte Wechsel Costas zu Saragossa ist geplatzt.

Doch wieso? Die Spanier legten Costa einen anderen Vertrag als den mündlich ausgehandelten vor. Costa in der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“: „Als ich meinen Vertrag unterschreiben wollte, waren die Konditionen andere als zunächst ausgehandelt“ und weiter: „Saragossa hat sich nicht korrekt verhalten. Für diesen Verein werde ich nicht spielen. Es gibt keine Chance mehr.“ Weniger Geld bedeutet, dass Costa nicht bei Saragossa unterschreibt. Bitter ist es aber nicht nur für Costa. Uns geht dadurch die 2 Millionen Euro sicher geglaubte Ablösesumme verloren. Aber was soll so was?! Es zeugt von einem äußerst schlechten Führungsstil, Details nur mündlich auszuhandeln, um diese dann in Schriftform, ohne das Wissen des Spielers zu ändern. Und das in der Hoffnung, dass es der Spieler nicht merkt…

Die „BILD“ schreibt: „Dass Costa allerdings auch noch am Saisonstart am Freitag kommender Woche in Wolfsburg trainiert, ist unwahrscheinlich. Spieler und Verein sind an einer Trennung interessiert.“ Costa hingegen sagte der WAZ: „Ich wollte nicht wechseln, weil ich weg wollte, sondern weil Saragossas Angebot sehr gut war.“ Heißt: Costa wird wohl entgegen den Vermutungen der BILD bei uns bleiben. Er möchte sich durchsetzen. Jedoch dürften seine Einsatzchancen durch die Saragossa-Gerüchte nicht gerade gestiegen sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Costa der vierte Innenverteidiger sein wird.

Fica bem Ricardo!

27. Juli 2009 at 12:02

Ricardos Tage bei uns sind gezählt. Er wird für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro zu Saragossa gehen. Armin Veh: „Ricardo hätte nur noch ein Jahr Vertrag bei uns gehabt, nun bekommt er bei Saragossa einen mit vier Jahren Laufzeit. Es ist für alle ein gutes Geschäft. Ich konnte ihm bei uns keinen Stammplatz versprechen.“ Denn mit Simunek, Madlung und Barzagli haben wir drei vermeintlich stärkere Innenverteidiger. Ein syphatischer Typ verlässt uns, seine Erfahrung und seine Torgefahr nach Ecken und Freistößen waren äußerst wertvoll. Aber seine Entscheidung war wohl richtig. Der vierte Vertediger zu sein kann nicht sein Anspruch sein.  Boa sorte em Saragossa!

Einen neuen Innenverteidiger werden wir jedoch trotz Ricardos Abganges nicht verpflichten, da nach Veh Zaccardo diese Position ebenfalls einnehmen könne. Mir wird bei dieser Vorstellung übel. Zaccardo ist und bleibt ein Fehleinkauf. Wie Magath damals sagte: „Er hat nichts drauf“. Diese Aussage hat an seiner Aktualität nichts einbüßen müssen.

Ricardo Costa der nächste Abgang?

25. Juli 2009 at 22:19

Noch vor nicht allzu langer Zeit betitelten wir Ricardo Costa als einer der Gewinner des Trainerwechsels. Spielte er unter Felix Magath kaum noch eine Rolle, hoffte er bei Armin Veh auf Besserung und Stammplatz in der Innenverteidigung. Doch bereits in den ersten Testspielen zeichnete sich ab, dass der Portugiese hinter Barzagli, Madlung und Simunek mal wieder nur die Nummer 4 in der Abwehr sein würde. Nach Informationen der Wolfsburger Allgemeinen soll Costa morgen das Trainingslager verlassen um bei Real Saragossa über einen Vertrag zu verhandeln.

Fraglich ist, ob jemand seine Nachfolge antritt, oder der VfL mit nur 3 etablierten Innenverteidigern in die dreigleisige Saison gehen wird. Bereits vor dem möglichen Abgang wurde über 2 Namen spekuliert: Alessandro Gamberini, kurzzeitiger Abwehrpartner von Barzagli bei der Nationalmannschaft und Andreas Granqvist vom holländischen Erstligisten FC Groningen. Gamberini würde rund 15 Millionen Ablöse kosten, Granqvist hingegen nur knapp über 3 Millionen.

Martins der neue Top-Kandidat

25. Juli 2009 at 09:55

Laut mehreren Presseberichten soll der 24-jährige Nigerianer Obafemi Martins nach den gescheiterten Verhandlungen mit Nilmar der neue Spitzenkandidat für die offene Stelle im Sturm sein. Der beidfüßige Stürmer, der beim Premier League-Absteiger Newcastle United unter Vertrag steht, soll den VfL geschätzte 9,5 Millionen Euro kosten. Als Konkurrenten der Wölfe wird hauptsächlich der FC Fulham angesehen und es ist kein Geheimnis, dass Martins gerne ein weiteres Jahr in Englands Spitzenliga spielen möchte. In Wolfsburg hätte er hingegen die Chance international zu spielen.

Obafemi Martins ist als blitzschneller und wendiger Stürmer bekannt. Trotz seiner geringen Körpergröße von 1,70m konnte er sich häufig gegen die bulligen englischen Verteidiger durchsetzen. In 3 Spielzeiten für Newcastle kam er auf 88 Spiele und erzielte dabei 28 Tore sowie 7 Vorlagen, eine Bilanz, auf die unser Goalgetter Grafite in nur einer Saison kam. Trotzdem dürfte der Nigerianer eine Bereicherung für das Wolfsburger Spiel sein und den Sturm mit einem neuen Spielertypen erweitern.