Gerüchteküche brodelt, wieder einmal

16. November 2009 at 17:00

Senijad Ibricic nach Wolfsburg?

Huntelaar im Tausch gegen Dzeko?

Zwei interessante Gerüchte machen derzeit die Runde. Aber was ist dran?

„Wenn Misimovic geht, komme ich!“

Das behauptet Senijad Ibricic, der in der Nationalmannschaft an der Seite von Zvjezdan Misimovic spielt. Der 24 Offensivallrounder, der noch bei Hajduk Split unter Vertrag steht, hat den Traum, einmal in der Bundesliga zu stehen, „[…] und der deutsche Meister wäre ein besonderes Los.“

Aber hat Misimovic überhaupt vor weg zu gehen?

Riesenschritt in Richtung Achtelfinale

4. November 2009 at 15:40

Armin Veh fand endlich einmal wieder die richtige Balance zwischen einer stablil auftretenden Defensive und diszipliniertem Offensivspiel. Vor dem Spiel kündigte Veh an, auf jeden Fall nicht verlieren zu wollen, ein Unentschieden würde ausreichen. Aus einer kontrollierten Defensive sollte auf Konter gespielt werden. Ich befürchtete aus dieser Einstellung heraus, dass wir uns im Hexenkessel von Istanbul verstecken würden. Doch meine Sorgen wurden nicht bewahrheitet.

Abwärtstrend gestoppt

19. September 2009 at 21:27

Lang ersehnter Sieg nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge: Edin verdirbt Magath in einem spannenden Duell das erste Wiedersehen.

Dabei lies erst die dramatische Schlussphase den äußerst müden Auftakt vergessen. Alles andere als packend begann das Freitagsspiel, lediglich auf Sicherheit bedachter Fußball wurde praktiziert. Chancen sprangen vorerst nicht heraus. Beide Mannschaften glänzten durch ihre Harmlosigkeit sowie Schwächen im Defensivverhalten.

Traumsturm wird auseinander gerissen – zu Recht

12. September 2009 at 11:33

Stürmerstar Edin Dzeko wird heute wohl nur auf der Bank sitzen.

So zumindest standen gestern die Zeichen. Edin spielte im Training nur in der B-Elf. Er selber gibt zu: „Ich bin ein wenig müde.“ Für ihn wird Martins in die Startelf rücken. Veh: „Martins hat während der Länderspiel-Pause seinen Rückstand aufgeholt.“ Der Nigerianer überzeugte nicht nur im Training, sondern schon die Spiele zuvor. Er wirkte deutlich engagierter und spielfreudiger als seine beiden Kollegen. Deswegen ist es wohl nach zwei Niederlagen in Folge mit verbundener Torflaute unseres Duos eine Umstellung zur rechten Zeit.

Ebenfalls in die Startelf kommen wird Makoto Hasebe. Nach langer Zeit der Abstinenz eine gute Chance sich zu beweisen – auch wenn es schwer genug sein wird.

Von vorentscheidendem Charakter spricht Misimovic: „Entweder bleiben wir an der Spitze dran oder landen im Niemandsland der Tabelle.“

VFL mit erster Heimpleite seit April 2008

23. August 2009 at 20:21

Der VFL verliert erstmals seit April 2008 ein Heimspiel, welches an Spannung und Klasse nicht zu überbieten war. Ein Nordderby wie man es sich wünschte, abgesehen vom Ergebnis.
Der VFL Wolfsburg war 20 Heimspiele in Folge ungeschlagen, bis am heutigen 3. Spieltag ein bärenstarker HSV den VFL Wolfsburg verdient mit 4:2 besiegte.
Der HSV startete furios und ging durch Tore von Guerrero und Elia nach 7 Minuten mit 2:0 in Führung. In einem Spiel, was alles hatte, was man sich als Fußballfan nur wünscht. Allerdings war unser VFL in der 1. Halbzeit nicht wiederzuerkennen als Deutscher Meister. Auch über ein 4:0 hätten die Wölfe sich zur Halbzeit nicht beschweren können. Viel zu harmlos, zu weit weg von ihren Gegenspielern. Man hatte das Gefühl, sie denken, dass sie es schon irgendwie biegen könnten.Das taten sie zunächst auch. Nach der Halbzeit sahen wir dann ein ganz anderes Spiel. Der VFL nurnoch im Vorwärtsdrang und HSV hinten drin, so wie der VFL in Halbzeit 1. Mit einem 4-3-3 und Martins konnte der VFL durch Tore von Misimovic und Martins in der 55. Minute das zwischenzeitliche 2:2 erzielen. Allerdings wurden unsere Wölfe darauf wieder harmloser und gaben das Spiel aus ihren Händen. Der HSV machte in der 75. Minute den erneuten Führungstreffer durch Petric, der völlig verdient war. Anschließend warf der VFL noch einmal alles nach vorne und hätte mit ein bisschen Glück den Ausgleich geschafft, doch es sollte nicht sein. In der 90. Minute besorgte Castelen den 2:4 Endstand. Ein leider völlig verdienter Sieg, aufgrund der dominanten ersten Halbzeit der Hamburger. Einzig die Wolfsburger Misimovic, Martins und unser Schlussman Benaglio, der etliche Großchancen parierte, wussten zu überzeugen.