Sturmlauf nicht belohnt

3. Oktober 2014 at 09:38

Hochüberlegene Wölfe spielen 1:1 (0:0) gegen den OSC Lille.

Im ersten UEFA Europa League-Heimspiel nach über vier Jahren verpasste der VfL Wolfsburg nur knapp seinen ersten Dreier in der Gruppe H. 1:1 spielten die Wölfe gegen den Drittplatzierten der Ligue 1. Nach einem Elfmetertor von Divock Origi (77.) glich Kevin De Bruyne die OSC-Führung in der 82. Minute mit einem Volleyknaller aus. Zuvor hatte die Mannschaft von Dieter Hecking Chancen im Minutentakt erzeugt, war jedoch immer wieder an Schlussmann Vincent Enyeama gescheitert. Durch die Punkteteilung belegt der VfL weiter Platz vier in der Gruppe, hat aber weiter alle Chancen aufs Weiterkommen.

MMit der gleichen Startelf wie beim 2:1-Sieg gegen Werder Bremen am 6. Spieltag der Bundesliga ins Rennen. Auf der Bank durfte der VfL-Cheftrainer dazu Maximilian Arnold nach überstandener Grippe zurückbegrüßen. Mehrfach umstellen musste dagegen Heckings Gegenpart Rene Girard. Der Lille-Coach hatte mehrere verletzte Spieler zu beklagen und brachte für Jonathan Delaplace, Marcos Lopes und Michael Frey David Rozehnal, Florent Balmont und Sebastien Corchia.

Eine absolute Identifikationsfigur

5. November 2013 at 14:29

Marcel Schäfer verlängert bis 2017 und bleibt auch darüber hinaus beim VfL.

Gute Nachrichten für den VfL Wolfsburg und seine Fans: Marcel Schäfer verlängerte am Donnerstag seinen Vertrag beim VfL vorzeitig um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017. Und auch darüber hinaus wird  die Verbindung zwischen den Wölfen und dem aktuellen Rekordspieler weiter Bestand haben. Denn der 29-jährige wird dem VfL auch nach seiner aktiven Karriere mindestens zwei weitere Jahre erhalten bleiben. In welcher Konstellation Marcel Schäfer dann bei den Grün-Weißen eingebunden sein wird, ist noch nicht abschließend festgelegt.

„Wir sind zunächst einmal froh, dass wir sportlich für weitere drei Jahre auf Marcel Schäfer setzen können. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für die Mannschaft und zählt nicht nur aufgrund seiner Erfahrung zu unseren Leistungsträgern auf dem Platz. Da er darüber hinaus auch eine absolute Identifikationsfigur für den VfL Wolfsburg und die Stadt ist und die Tugenden des VfL wie kaum ein anderer vertritt, freuen wir uns natürlich umso mehr, dass sich Marcel auch nach seiner Profikarriere zum VfL Wolfsburg bekennt und dem Verein in anderer Funktion erhalten bleibt“, so VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs.

Marcel Schäfer.

Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien : Was macht man?

31. Juli 2013 at 19:14


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Es ist nicht mehr weit, in circa einem Jahr können wir uns auf zauberhaften Fußball freuen. 2014 wird die Weltmeisterschaft in Brasilien veranstaltet. Brasilien an sich lädt zum träumen ein. Wenn man den Namen des südamerikanischen Landes hört, denkt man automatisch an Samba, an Karneval, an Copacabana, an Zuckerhut, an kilometerweiten Stränden, an gut gelaunten Menschen und an zauberhaften Fußball. Zahlreiche Fußballer kommen aus Brasilien und darunter findet man die allerbesten. Die Brasilianer spielen nicht, sie zaubern. Wie sie mit dem Ball umgehen und was sie damit anstellen scheint nicht von dieser Welt zu sein. Man könnte ihnen stundenlang bei ihren Tricks zuschauen und würde nicht aus dem Staunen herauskommen.

Benaglios Weltklasseleistung gegen Leverkusen

4. Oktober 2011 at 16:34

Am Samstag unterlagen die Wölfe auswärts bei Bayer Leverkusen mit 1:3, was Fans, die in den Wetten zur Bundesliga auf ihr Team gesetzt hatten, ärgerte. Vor allem VfL-Schlussmann Benaglio überzeugte mit starken Paraden. Die Niederlage konnte der Schweizer jedoch auch nicht verhindern.

Allein in der ersten Spielhälfte verhinderte Benaglio mehrere Großchancen der Gastgeber. In der sechsten Minute parierte er erst gegen den frei vor ihm auftauchenden Sam, sechs Minuten Später einen Kopfball von Kießling aus kurzer Distanz und kurz vor der Halbzeit auch noch einen Schuss von Michael Ballack. Der Schweizer lieferte am Samstag eine Weltklasse-Leistung ab.

Chancenlos blieb Benaglio in Minute 14, als Castro den Führungstreffer für die Werkself erzielte. Der Treffer von Eren Derdiyok ärgerte Benaglio hingegen. In der 65. Minute verwandelte sein Landsmann per Fallrückzieher zum 2:1. „Dieses Tor hätte er sich lieber für unser Länderspiel am Freitag gegen Wales aufgespart“, schimpfte der VfL-Keeper, der mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden war. „Fußball ist ein Mannschaftssport, da zählen einzelne Leistungen nicht. Ich bin wie alle anderen auch sauer und enttäuscht, dass wir verloren haben.“

Vor allem die schwache erste Halbzeit der Gäste sah Benaglio als Grund für die Niederlage: „Da waren wir zu passiv, zu verhalten. Wir sind dann zwar mit dem 1:1 zurückgekommen, aber nach der erneuten Leverkusener Führung wurde es schwer für uns.“

Ähnlich sah es auch Innenverteidiger Alexander Madlung: „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und waren fast immer einen Schritt zu spät. Der Rückstand zur Halbzeit war völlig verdient.“ Nach dem Seitenwechsel agierte der VfL zielstrebiger und konnte in der 59. Minute gar den Ausgleich durch Mandzukic schaffen. Auch Madlung sah das so: „Im zweiten Durchgang haben wir ein anderes Gesicht gezeigt. Man hat gemerkt, dass das Spiel kippt und wir vielleicht sogar in Führung gehen können. Dann aber haben wir ein blödes Gegentor bekommen.“ Und genau dieses Gegentor durch Derdiyok war leider der Anfang vom Ende für die Wölfe.

„Wir haben jetzt genügend Zeit, weiter hart zu arbeiten. Wir müssen vor allem mehr Konstanz in unser Spiel bekommen“, kündigte Marcel Schäfer an. Am 15.10. empfangen die Niedersachsen den 1. FC Nürnberg. Die Fans sehen die Wölfe dabei als klaren Favoriten im eigenen Stadion. Viele überlegen sogar, auf einen Sieg zu wetten. Wer sich noch unsicher ist, dem helfen Fußball Wetten Tips.

Jönsson unterzieht sich Biermast

18. September 2011 at 21:41

In der Schlussphase der Transferperiode verpflichtete Felix Magath Rasmus Jönsson. In seiner ersten Bundesligapartie für die „Wölfe“ gelang dem dem Schweden gleich eine Torvorlage. Und das gegen S04, bei denen der 21-Jährige um ein Haar gelandet wäre.

Laut „kicker“ hatte Felix Magath den Angreifer schon lange auf dem Radar. Bereits während seiner Amtszeit bei den „Königsblauen“ wollte er den schmächtigen Offensivmann nach Gelsenkirchen holen. Doch der für den letzten Winter geplante Transfer scheiterte. Ein Glücksfall für uns, findet auch der Spieler selbst: „Dass es mit Schalke nicht geklappt hat, ist das Beste, was passieren konnte.“

Nun steht er unter der Fittiche von Magath, der bekanntlich in der Lage ist, junge Spieler zu fördern. Doch der Neuzugang ist nach Ansicht von Magath mit 70 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,92 Meter zu schmächtig. Deshalb verordnete der „Wölfe-Chef-Coach“ seinem Stürmer nun eine ungewöhnliche Therapie. „Er kriegt jetzt ein paar Bier, damit er breiter wird“, sagte Magath der „Bild“-Zeitung.

Doch von den Fähigkeiten des Schweden zeigte sich Magath absolut überzeugt: „Er ist ein Spieler, der sehr aufmerksam ist. Er setzt schnell um und nimmt schnell auf.“

Am Sonntag spielt Jönsson zum ersten Mal gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Doch der Spieler kann der Partie eigentlich gelassen entgegen sehen. Immerhin sind die Kraichgauer die Lieblingsgegner der „Wölfe“ und auch diesmal sprechen die Bundesliga Quoten für den Meister von 2010. Die Hoffenheimer kassierten gegen kein anderes Team mehr Gegentreffer: 17 an der Zahl. Und bis auf das erste Aufeinandertreffen konnte die TSG keines der sechs Spiele gewinnen. Vier Siege und ein Remis gab es seitdem für Wolfsburg.

Jönsson wird sicherlich von Beginn an spielen. Gegen Schalke agierte der gelernte Stürmer im linken Mittelfeld. „Aber er kann auch im Sturmzentrum spielen. Mit seiner Vielseitigkeit kann er für uns sehr wichtig werden. Gegen Schalke hat er ja schon angedeutet, dass es sich gelohnt hat, ihn zu holen“, sagte Magath über den Bundesligadebütanten. Bei Fußball Wetten gelten die „Wölfe“ ohnehin als Favorit der Begegnung.